Ich bin Pete.
Kein Meister. Kein Lehrer von oben herab.
Ein Mensch, der seit vielen Jahren versucht zu verstehen, wie Leben gelingt –
im Denken, im Körper, in Beziehungen und in Krisen.
Ich bin Arzt.
Ich bin Psychiater.
Aber das beschreibt nur meinen Weg – nicht mein Inneres.
Eigentlich bin ich ein Suchender.
Einer, der durch Brüche gegangen ist,
der Dunkelheiten kennt
und der in ihnen etwas gefunden hat, das trägt.
Ich habe Menschen begleitet:
in Krankheit, in Angst, in Neubeginn.
Und ich habe dabei gelernt,
dass Verstehen nicht im Kopf entsteht,
sondern im Menschen, wenn Denken und Erleben sich berühren.
Heute sammle ich dieses Wissen.
Nicht um zu belehren,
sondern um weiterzugeben, was sich bewährt hat:
Wie Klarheit entsteht.
Wie ein Mensch ein Ganzes wird.
Wie ein Leben sich ordnet und aufblüht.
Das ist mein Weg.
Und das ist mein Beitrag.
Wenn du willst, kannst du mitgehen.
Nicht hinter mir – sondern neben mir.
Weil jeder Mensch den eigenen Weg geht,
und weil Verstehen dann Leben wird,
wenn es im Inneren ankommt.
Über Pete
Ich widme mein Leben der Frage nach der inneren Ordnung des Menschen.
Wie ist der Mensch gebaut, was stärkt ihn, was verletzt ihn; was hilft ihm, sich zu orientieren.
Ich bin Arzt und habe an der Universität Wien die gesamte Heilkunde studiert und dafür 1993 einen Doktortitel erhalten.
1994 lernte ich die Grundlagen der Psychotherapie persönlich von Paul Watzlawick am Mental Research Institute in Palo Alto. Diese Begegnung hat mir gezeigt, dass Psychotherapie angewandte Philosophie ist – ein Weg, der Menschen hilft, ihr eigenes Leben zu verstehen, nicht ein System, das erklärt, wie sie sein sollen.
1998 schloss ich an der Stanford Graduate School of Business ein Masterstudium ab. Dort begann ich zu verstehen, wie eng die Fragen des Menschen mit den Bewegungen der Welt verknüpft sind. Diese Jahre haben meinen Blick geöffnet – nicht für eine Karriere, sondern für die Frage, wie der Mensch in seinem Innen und Außen verwoben ist.
1999 promovierte ich an der Universität Freiburg im Breisgau zum Doktor der Medizin. Ich begann, Heilkunde und Weltkunde zusammenzudenken.
Viele Jahre arbeitete ich dann als Arzt und auch als Gerichtspsychiater. Ich habe viele tausende Menschen in schwierigen Situationen gesehen und gelernt, wie eng das Leben mit seinen Brüchen verbunden ist. Diese Zeit hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin – nicht durch Macht, Wissen oder Position, sondern durch Begegnungen mit Realitäten: am Krankenbett während der Nacht, in der Notaufnahme, in meiner Praxis und vor Gericht.
2013 hatte ich einen medizinischen Einschnitt – ein Aneurysma, eine Operation, ein Jahr des Nachdenkens. Es hat mich nicht gebrochen. Aber es hat mich in meinem Inneren tiefer verankert. Ich bin ein Mensch, der lange geforscht, viel erlebt hat und mit beidem – mit meinen Fähigkeiten und meinen Verletzlichkeiten – weitergeht.
Heute arbeite ich an der Schule des Lebens. Sie ist aus meinem eigenen Weg gewachsen – ein Weg durch Wissenschaft, Heilkunde, Psychotherapie, Weltkunde und durch das Leben selbst.